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Daylette 24+4

Daylette 24+4
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Produktname: Daylette 24+4
Inhalt:84 ST
Hersteller:Gedeon Richter
Artikelnummer:15901319
Preis:26,00
 

Daylette 0,02mg/3mg Filmtabletten enthalten die Wirkstoffkombination Ethinylestradiol + Drospirenon. Zu beachten ist außerdem die besondere Wirkung von Daylette 0,02mg/3mg Filmtabletten. Die Wirkstoffkombination aus Ethinylestradiol und Drospirenon wird zur hormonellen Schwangerschaftsverhütung ("Pille", "Antibabypille") eingesetzt. Daneben können die Wirkstoffe auch zur Normalisierung von Zyklusstörungen verwendet werden. Dazu zählen zu seltene oder zu häufige Blutungen (Dysmenorrhoe).

Dosierung

Die Tabletten müssen jeden Tag ungefähr zur gleichen Uhrzeit in der auf der Blisterpackung gezeigten Reihenfolge eingenommen werden. Bei Bedarf kann die Einnahme mit etwas Flüssigkeit erfolgen. An 28 aufeinander folgenden Tagen muss täglich eine Tablette eingenommen werden. Die jeweils nächste Packung wird immer am Tag nach Einnahme der letzten Tablette aus der vorherigen Packung begonnen. Die Entzugsblutung beginnt üblicherweise am zweiten oder dritten Tag nach Einnahme der grünen wirkstofflosen Tabletten und dauert eventuell noch an, wenn mit der Einnahme aus der nächsten Packung begonnen wird.

Wenn bisher oder im letzten Monat nicht mit Hormonen verhütet wurde, beginnt die Einnahme am ersten Tag des natürlichen Zyklus (das heißt am ersten Tag ihrer Monatsblutung). Wird von einer anderen "Pille", von Vaginalringen oder Hormon-Pflastern auf das Medikament gewechselt, erfolgt die Einnahme vorzugsweise am Tag nach der letzten Einnahme der vorherigen wirkstoffhaltigen Kombinationspille, spätestens jedoch am ersten Tag nach der gewohnten Einnahmepause der vorhergehenden Kombinationspille. Im Falle eines Pflasters oder eines Vaginalrings sollte mit der Einnahme am Tag der Entfernung begonnen werden, spätestens aber an dem Tag, an dem die nächste Anwendung des nächsten Pflasters oder Vaginalrings fällig gewesen wäre.

Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen:
Zyklusstörungen der Regelblutung (Amenorrhoe), Zwischenblutungen, Brustschmerzen, Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen, Migräne, Übelkeit und Erbrechen, Scheidenausfluss und Pilzinfektionen der Scheide

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Veränderungen der Libido, Bluthochdruck,
Blutdrucksenkung, Akne, Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Juckreiz, Wassereinlagerungen), Scheidenentzündungen, Gewichtsveränderungen

Seltene Nebenwirkungen:
Flüssigkeitsabsonderung der Brustdrüsen, Asthma, Schwerhörigkeit, Gefäßverschlüsse (Thrombosen)

Besonderheiten:
Bei der Anwendung ist besonders auf Anzeichen einer Verstopfung von Venen oder Arterien zu achten. Diese sind zum Beispiel starke Schmerzen oder Schwellungen eines Beins, die von Druckschmerz, Erwärmung oder Änderung der Hautfarbe des Beins begleitet sein können, plötzliche unerklärliche Atemnot, starker Brustschmerz, Symptome eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls. Werden solche Probleme bemerkt, ist die Einnahme sofort abzubrechen und ein Arzt aufzusuchen.

Wechselwirkungen

Die empfängnisverhütende Wirkung der Kombination aus Ethinylestradiol und Drospirenon kann durch die gleichzeitige Einnahme von Wirkstoffen, die den Abbau dieser Hormone beschleunigen, abgeschwächt werden. Dadurch können vermehrt Zwischenblutungen auftreten und sich einzelne Schwangerschaften ereignen. Zu diesen Wirkstoffen zählen:

  • Schlafmittel aus der Gruppe der Barbiturate
  • die Antibiotika Rifampicin, Griseofulvin, Ampicillin und Tetracycline
  • Johanniskraut
  • virenhemmende Mittel wie beispielsweise Ritonavir und Nelfinavir
  • Antiepileptika wie Barbexaclon, Hydantoin, Carbamazepin, Phenytoin, Primidon, Oxcarbazepin, Topiramat und Felbamat
  • das Gichtmittel Phenylbutazon
  • Aktivkohle

Da die Kombination den Blutzuckerspiegel beeinflusst, ist bei Insulin und oralen Antidiabetika eventuell eine Dosisanpassung erforderlich.

Ethinylestradiol erhöht die Konzentration von Schilddrüsenhormonen. Dies muss bei Untersuchungen der Schilddrüse berücksichtigt werden.

Bei Patientinnen mit chronischen Herzkrankheiten oder Nierenerkrankungen sollten regelmäßig die Mineralstoffspiegel im Blut bestimmt werden.

Gegenanzeigen

Die Einnahme von Ethinylestradiol und Drospirenon muss unverzüglich beendet werden bei:

  • Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe der Kombination
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • bestehenden oder früheren bösartigen Tumoren, die durch Gabe von Ostradiol weiterwachsen würden (wie etwa Brustkrebs)
  • Herpesinfektionen in einer vorausgegangenen Schwangerschaft (Herpes gestationis)
  • unbehandelten Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut
  • diagnostisch nicht abgeklärten Blutungen aus der Scheide
  • akuten oder früheren schweren Lebererkrankungen (wie Lebertumoren, Leberentzündungen, Gelbsucht, Gallenstau, Dubin-Johnson-Syndrom, Rotor-Syndrom sowie Porphyrie), zumindest solange sich bestimmte Leberwerte (Transaminasen) nicht normalisiert haben
  • akuten oder früheren Blutgefäßerkrankungen, die zu Gefäßverschlüssen (Thrombosen) von Arterien oder Venen geführt haben wie etwa schwere Venenerkrankungen, Venenthrombosen, Venenentzündungen (Thrombophlebitis), Störungen der Blutgerinnung, Lungenembolie, Schlaganfall, Angina Pectoris, Herzinfarkt und Herzklappenfehler
  • schwer behandelbarem Bluthochdruck
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • schweren Fettstoffwechselstörungen oder Fettsucht
  • Mittelohrschwerhörigkeit, die sich während vorangegangener Schwangerschaften verschlimmert hat
  • Migräne
  • Lupus erythematodes.

Bei den folgenden Erkrankungen kann die Wirkstoffkombination zwar angewendet werden, der Arzt muss jedoch durch laufende Kontrolle der entsprechenden Laborwerte die Entwicklung der Behandlung überprüfen und gegebenenfalls die Therapie abbrechen:

  • zuvor aufgetretene Venenentzündungen
  • eine ausgeprägte Neigung zu Krampfadern
  • Blutdruckanstieg
  • Herz- und Nierenfunktionsstörungen
  • vorausgegangene leichtere Leber- und Gallenblasenerkrankungen
  • Epilepsie
  • Asthma
  • Chorea minor (Veitstanz)
  • multiple Sklerose
  • Endometriose
  • leichtere Fettstoffwechselstörungen oder erhebliches Übergewicht
  • Erkrankungen der Brustdrüse (Mastopathie).

Die Einnahme der Wirkstoffkombination begünstigt die Entstehung von Gefäßverschlüssen (Thrombosen), die zu gefährlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen können. Diese Gefahr kann durch zusätzliche Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Störungen der Blutgerinnung oder des Fettstoffwechsels sowie vorausgegangene Gefäßverschlüsse und eine längere Ruhigstellung (etwa durch Bettlägerigkeit) weiter erhöht werden.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Das Anwendungsgebiet von Ethinylestradiol und Drospirenon schließt eine Behandlung mit der Wirkstoffkombination während einer Schwangerschaft aus.

Die Milchproduktion kann durch die Anwendung der Wirkstoffkombination verringert sein. Außerdem können kleine Wirkstoffmengen in die Muttermilch und somit in den Säugling übergehen. Um eine Schädigung des Kindes zu vermeiden, muss vor der Behandlung mit dem Wirkstoff unbedingt abgestillt werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Das Anwendungsgebiet schließt eine Behandlung von Kindern mit der Kombination aus Ethinylestradiol und Drospirenon aus.

Warnhinweise

  • Rauchen erhöht das Risiko für schwere Nebenwirkungen der Kombination.
  • Durch die Anwendung der Kombination kann das Thrombose-Risiko erhöht sein. Treten Schmerzen oder Schwellungen in den Beinen auf, sollte sofort ein Frauenarzt befragt werden.
  • Eine vergessene Einnahme der Kombination kann die Wirksamkeit herabsetzen.
  • Die Behandlung mit der Kombination kann Multiple Sklerose verstärken.
  • Die Anwendung der Kombination schützt nicht vor HIV-Infektionen oder anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen.
  • Löst das Medikament Anzeichen einer Verstopfung von Venen oder Arterien aus, muss die Einnahme sofort beendet und ein Arzt aufgesucht werden.
  • Das Medikament enthält Lactose (Milchzucker), die von manchen Patienten schlecht vertragen wird.
  • Das Medikament enthält Sojalezithin und ist daher nicht für Patienten mit Allergie auf Soja oder Erdnüsse geeignet.
  • Das Medikament darf nicht wärmer als 25 Grad gelagert werden.
  • Das Medikament ist in der Originalverpackung aufzubewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Arzneimittel können allergische Reaktionen auslösen. Anzeichen hierfür können sein: Hautrötung, Schnupfen, Juckreiz, Schleimhautschwellung, Jucken und Rötung der Augen, Verengung der Atemwege (Asthma). In seltenen Fällen kann es zum allergischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommen.

Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend einen Arzt.

Sonstige Bestandteile

Folgende arzneilich nicht wirksame Bestandteile sind in dem Medikament enthalten: Eisen(II,III)-oxid (E 172), hochdisperses Siliciumdioxid, Indigocarmin (E 132), Magnesiumstearat, Maisstärke,
mikrokristalline Cellulose, Talkum, Titandioxid (E 171), Chinolingelb (E 104), entölte Phospholipide aus Sojabohnen, Gelborange S (E 110), Lactose-Monohydrat, Macrogol 3350, Macrogol-Poly(vinylalkohol)-Pfropfcopolymer, Poly(vinylalkohol)