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Androskat 2ml Injectiekit / Injektionskit

Androskat 2ml Injectiekit /  Injektionskit
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Produktname: Androskat 2ml Injectiekit / Injektionskit
Inhalt:5 ST
Hersteller:NYCOMED BV
Artikelnummer:14077566
Preis:59,90
 

Androskat® ist in Deutschland zwar zugelassen, wird aber nicht in Deutschland vertrieben. Gegen Privatrezept ist Androskat® hier erhältlich.

Anwendung
Die Dosierung muss von einem Facharzt festgelegt werden. Dazu wird in der Regel in mehreren Sitzungen die Dosis so lange erhöht, bis eine zufriedenstellende Erektion erreicht wird. Bei dieser Gelegenheit wird der Patient auch in das richtige Setzen der Spritze eingewiesen. Die Einstichstelle und Penisseite sollte bei jeder Anwendung gewechselt werden. Die Einstichstelle muss vorher mit einem Alkoholtupfer desinfiziert werden.

SKAT sollte höchstens 3 mal pro Woche angewendet werden. Der zeitliche Mindestabstand zwischen zwei SKAT-Anwendungen sollte 24 Stunden betragen. Wirkungsdauer Bei richtiger Dosierung tritt nach 5 bis 10 Minuten eine Erektion ein, die höchstens 2 Stunden anhält.

Unerwünschte Nebenwirkungen

Lang anhaltende (prolongierte) Erektion (Dauererektion, Priapismus)
Hält die Erektion länger als 4 Stunden an, so muss man sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben, am besten in eine urologische Klinik. Länger dauernde Erektionen können zu einer Schädigung der Schwellkörper führen. Dauererektion treten meistens in der Phase der Dosisfindung auf. Mit einer niedrigen Einstiegsdosis und einem langsamen Herantasten an die optimale Dosierung lässt sich das Risko für diese Nebenwirkung gering halten (Virag 2008).

Knotenbildung (Fibrosen) an den Einstichstellen
Auch das Risiko für diese Nebenwirkung lässt sich durch geeignete Maßnahmen deutlich verringern:

  • Systematischer Wechsel der Einstichstelle Die Einstichstellen kann man folgendermaßen wählen: rechts körpernah, links körpernah, rechts ein Drittel der Penislänge vom Bauch entfernt, links entsprechend, rechts knapp über die Hälfte der Penislänge vom Bauch entfernt, links entsprechend. Bei diesem Vorgehen kommt man erst nach 7 Spritzen wieder an ungefähr die gleiche Stelle. Um den Überblick nicht zu verlieren, empfiehlt es sich, bei jedem Spritzen die Position zu notieren.
  • Auf die Einstichstelle drücken Nach dem Spritzen sollte man einen Alkoholtupfer 3 bis 5 Minuten lang auf die Einstichstelle pressen (Brant 2007, Montorsi 2002).

Blutergüsse (Hämatome)
Besonders kleine Blutergüsse sind bei SKAT nicht ungewöhnlich. Sie lösen sich innerhalb von Tagen wieder auf. Aber auch größere Hämatome, die entstehen können, wenn man zufällig eine Vene getroffen hat, heilen schnell ab. Auch diese Nebenwirkung wird durch das Drücken auf die Einstichstelle sofort nach dem Entfernen der Spritze deutlich reduziert (Porst 2000, Seite 247). Treten Hämatome häufiger auf, dann ist eine neue Einweisung in die Spritztechnik sinnvoll.

Schmerzen im Penis
Schmerzen und unangenehme Spannungsgefühle im Penis treten oft am Anfang der Behandlung auf, besonders häufig nach einer Operation im kleinen Becken.

Wie bei den einzelnen Nebenwirkungen beschrieben wurde, lässt sich das Risiko für das Eintreten der Nebenwirkungen deutlich reduzieren.


Was spricht gegen eine Anwendung (Kontraindikationen)
Erkrankungen, die eine lang andauernde Erektion begünstigen:

  • Sichelzellanämie
  • Leukämie
  • Multiples Myelom
  • Penisverkrümmung
  • Penisimplantat

Eine Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten (umgangssprachlich "Blutverdünner", medizinisch Antikoagulantien) wie beispielsweise Marcumar® oder Heparin-Präparate ist keine Kontraindikation für SKAT! Das gilt auch für die sogenannten Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure (ASS).

Um Blutungen zu vermeiden, sollte man allerdings 5 bis 10 Minuten lang mit einem Alkoholtupfer auf die Einstichstelle drücken (Brant 2007; Porst 2000, Seite 239).

Wirkungsweise
Das Medikament bewirkt eine Erschlaffung der (glatten) Penismuskulatur. Dadurch werden die Hohlräume in den Schwellkörpern größer, Blut strömt ein, der Penis versteift sich.

Autor: G. Steinmetz  http://www.impotenz-selbsthilfe.de/